Interhyp in der Presse

Häuslbauer und Immobilienkäufer in Österreich profitieren weiter von günstigen Zinsen

  • Befragung von Zinsexperten in Deutschland und Österreich: Kurzfristig Seitwärtsbewegung bei den Zinsniveaus
  • Langfristig steigt laut Interhyp Wahrscheinlichkeit höherer Zinsen, vor allem wenn ein Impfstoff gefunden wird

(Wien, 17. September 2020) Die Zinsen für Wohnbaukredite in Österreich verharren auf niedrigen Niveaus, berichtet Interhyp. Dies beschert Immobilienkäufern und Häuslebauern weiterhin historisch günstige Finanzierungsbedingungen, so der Vermittler für private Wohnbaufinanzierungen, der in Wien mit einer Niederlassung präsent ist. "Die lockere Geldpolitik der europäischen Zentralbank stützt das niedrige Zinsniveau für Wohnbaukredite", sagt Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft in Österreich und Deutschland. Kurzfristig erwartet die Expertin keine Impulse für stärker steigende Zinsen in Österreich. Eine monatliche Umfrage unter den Experten von Kreditinstituten in Deutschland und erstmalig auch in Österreich zeigt in den nächsten Wochen gleichbleibende Finanzierungsbedingungen. Langfristig steige jedoch die Wahrscheinlichkeit für höhere Konditionen, so Interhyp.

"Die Fixzinsen für zehnjährige Hypothekarkredite in Österreich liegen mit rund 0,80 Prozent im Mittel auf im historischen Vergleich sehr niedrigen Niveaus", sagt Andreas Luschnig, Leiter der Interhyp-Niederlassung in Wien. Selbst Kredite mit 15 oder 20 Jahren Zinsfestschreibung in Österreich seien Anfang September für rund 1,00 Prozent beziehungsweise 1,15 Prozent möglich. Variable Zinsen liegen laut Luschnig derzeit oft bei 0,60 Prozent. "Eine lange Zinssicherheit ist derzeit vergleichsweise günstig", sagt der Finanzierungsexperte. Die sehr niedrigen Zinsen für Wohnbaufinanzierungen ermöglichen laut Interhyp leistbare Kreditraten. Daher bleibt die Immobilie weiter interessant für Eigennutzer und Kapitalanleger in Österreich.

Eine Zinswende hin zu deutlich steigenden Zinsen prognostizieren weder Interhyp noch die im Bauzins-Trendbarometer befragten Experten, darunter zehn deutsche und zwei österreichische Banken. "Das bestimmende Thema bleibt an den Märkten die Corona-Pandemie. Positiven Impulsen bei der Wirtschaftsentwicklung stehen Sorgen vor einer neuen Corona-Welle gegenüber. Die Geldpolitik der Notenbanken ist darauf ausgerichtet, die Märkte und die Inflation durch günstige Zinsen zu beleben", erläutert Mohr. Langfristig steige jedoch die Wahrscheinlichkeit höherer Zinsen – vor allem, wenn ein Impfstoff gefunden werde. Auf Halbjahres- oder Jahressicht hält Interhyp einen leichten Zinsanstieg für möglich, auch vier der zwölf befragten Banken prognostizieren dies. Die beiden österreichischen Banken gehen auch auf Jahressicht eher von gleichbleibenden Konditionen aus.

Die Corona-Krise hat laut Interhyp das eigene Zuhause stärker in den Fokus gerückt. Die Nachfrage nach Immobilien und Finanzierungen sei nach wie vor hoch, so Andreas Luschnig. "Wir raten, eine Finanzierung wohlüberlegt anzugehen. Dazu gehört, ausreichend Eigenmittel einzusetzen und die Möglichkeit zu prüfen, Zinsen für einen längeren Zeitraum festzuschreiben", sagt der Experte. Für die Beratung zur Finanzierung bietet Interhyp in Wien den Interessenten aktuell mehrere Wege an: Vor Ort unter Beachtung der Abstandsregeln, per Videoberatung oder per Telefon, wenn gewünscht mit Bildschirmübertragung. In der Videoberatung per Smartphone, Tablet oder Computer sehen die Kunden den Berater und seinen Bildschirm und können somit die Möglichkeiten der Wohnbaufinanzierung anschaulich vergleichen.

Alle Einschätzungen der Experten finden sich in den Zins-Charts von Interhyp unter https://www.interhyp.de/zins-charts/.