Interhyp in der Presse

Trend zu leicht steigenden Immobilienzinsen ab dem Spätsommer

  • Inflationserwartungen fließen in Expertenbewertung ein
  • Kreditnehmer erhalten bei Interhyp Österreich weiterhin Bestzinssätze um die 0,3% variabel (effektiv 0,6%), Fixzinssatz für 10 Jahre 0,6% nominal (effektiv 0,9%) – Laufzeit jeweils 30 Jahre, Kreditbetrag 300.000 EUR

(Wien/München, 8. Februar 2021) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie halten die Zinsen für Immobiliendarlehen auch im Februar auf sehr günstigem Niveau. Darauf verweist Interhyp, Österreichs Vermittler für private Immobilienfinanzierungen, im aktuellen Trendbarometer. "Die Pandemie hat die Märkte fest im Griff. Die Zentralbanken setzen ihre lockere Geldpolitik fort und die wirtschaftliche Unsicherheit bewirkt weiterhin eine starke Nachfrage nach sicheren Anleihen und Pfandbriefen. In diesem Umfeld werden Immobilienkreditzinsen in den nächsten Monaten günstig bleiben", erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei Interhyp.

Im aktuellen Wohnkreditzins-Trendbarometer von Interhyp, einer monatlichen Umfrage unter den Experten von zehn deutschen und drei österreichischen Kreditinstituten, gehen auf Halbjahres- und Jahressicht aber sechs von 13 Instituten von leicht steigenden Bauzinsen aus. Mögliche Konjunkturerholungen durch Impferfolge und Inflationserwartungen fließen in die Bewertung ein. Die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB haben bei ihren ersten geldpolitischen Sitzungen Ende Jänner ihren Kurs beibehalten und die Leitzinsen unverändert niedrig gehalten. Dass die geldpolitischen Schleusen weit geöffnet bleiben, ist laut Interhyp mit Blick auf die Corona-Krise wenig verwunderlich. "Auch wenn die Impfungen in vielen Ländern angelaufen sind, zeigen Virusmutationen und Infektionszahlen, wie unberechenbar die Pandemie bleibt", sagt Mirjam Mohr. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Regierungen die Lockdowns weltweit verschärft oder verlängert.

"Aktuell sehen wir bei Interhyp Österreich Bestzinssätze für variable Kredit bei 0,3 Prozent nominal, effektiv 0,6 Prozent",sagt Andreas Luschnig, Interhyp-Niederlassungsleiter in Wien. Für zehnjährige Fixzinsbindungen liegen derzeit die besten Zinssätze bei 0,6 Prozent nominal und 0,9 Prozent effektiv - bei einer Kreditsumme von 300.000 Euro und einer Laufzeit von 30 Jahren. Im Mittel liegen die Angebotszinsen derzeit ebenfalls bei 0,6 Prozent nominal und 0,9 Prozent effektiv.

Mietpreise waren 2020 die Treiber der Inflation

Trotz der konjunkturellen Rückschläge durch die europaweiten Lockdowns könnten die Inflationszahlen laut Interhyp künftig wieder mehr in den Fokus rücken. "In Österreich hat sich zwar die Teuerungsrate insgesamt im vergangenen Jahr um 0,1 Prozentpunkt auf 1,4 Prozent abgeschwächt", so Luschnig, "doch die Treiber der Teuerung waren vor allem Wohn-, Wasser- und Energiepreise." So sind laut Statistik Austria die Mietpreise 2020 um durchschnittlich 4,1 Prozent gestiegen, das ist stärker als im europäischen Durchschnitt. Analysten halten einen leichten Anstieg der Inflation sowie ein Anziehen der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte für möglich. Dies könnte auch die Zinsen für Hypothekarkredite leicht nach oben drücken. Aber das Aufwärtspotential ist begrenzt. Die Nachfrage nach österreichischen Staatsanleihen, an deren Entwicklung sich die Bauzinsen orientieren, ist in den ersten Wochen des Jahres hoch geblieben und hat für anhaltend niedrige Renditen von rund minus 0,4 Prozent gesorgt. Luschnig: "Wir raten angesichts der Finanzierungsbedingungen und der Entwicklung der Mietpreise die Rechnung Kaufen statt Mieten aufzumachen." Beispielsweise mit dem Interhyp Wohnkreditrechner können Kunden herausfinden, ob sich ein Immobilieninvestment individuell auf Dauer lohnt.

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung finden Interessenten in den Zins-Charts von Interhyp.