Wohnkredit - den Traum vom Eigenheim erfüllen

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In Österreich gibt es eine wachsende Anzahl von Verbrauchern, die sich gerne den Wunsch nach den eigenen vier Wänden erfüllen möchten. Unabhängig davon, ob der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses angedacht ist: Es muss stets zunächst die passende Finanzierung gefunden werden. Eine optimal geeignete Finanzierung optimal geeignetes Darlehen ist in dem Zusammenhang der Wohnkredit.

Worum handelt es sich bei einem Wohnkredit?

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Wohnkredit dazu geeignet, im Rahmen einer Immobilienfinanzierung eingesetzt zu werden. Den Wohnkredit vergeben Banken, damit der Kreditnehmer in erster Linie den Kauf oder Bau einer Immobilie finanzieren kann. Oftmals können Wohnkredite aber noch zu weiteren Zwecken verwendet werden, die in engem Zusammenhang mit dem Haus, einer Wohnung und dem Wohnen als solches stehen. Daher wird der Wohnkredit vor allem bei den folgenden Vorhaben eingesetzt:

  • Hauskauf bzw. Kauf einer Wohnung
  • Hausbau
  • Sanierungsmaßnahmen
  • Größere Renovierungen
  • Um- oder Anbauten

Der Wohnkredit wird von den Banken in Österreich oft in unterschiedlichen Varianten angeboten. Daher ist es wichtig, die Angebote am Markt zu vergleichen oder über uns als Experten für Immobilienfinanzierung vergleichen zu lassen.

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Was sind typische Wohnkredite?

Der typische Wohnkredit zeichnet sich dadurch aus, dass damit zum einen der Kauf oder Bau einer Immobilie bzw. Wohnung finanziert wird. Ebenfalls charakteristisch ist, dass Wohnkredite oft eine Kreditsumme zwischen 100.000 und 300.000 Euro beinhalten. Die Laufzeiten bewegen sich für gewöhnlich in einem Rahmen zwischen 15 bis zu 30 Jahren. Wohnkredite werden fast immer über eine hypothekarische Besicherung oder Pfandrecht abgesichert, die zu Gunsten der kreditgebenden Bank in das entsprechende Grundbuch eingetragen wird.

Welche Art von Wohnkredit in bieten die Banken?

Der Wohnkredit wird von den Banken insbesondere in zwei Varianten angeboten. Die erste Kreditform zeichnet sich dadurch aus, dass der Zinssatz zumindest für einen Großteil der Laufzeit der Finanzierung garantiert ist. Dies gibt dem Kreditnehmer vor allem eine hohe Kalkulationssicherheit, da kein Zinsänderungsrisiko existiert.

Die meisten Banken in Österreich stellen Kunden noch eine weitere Alternative zur Verfügung, indem sie den Wohnkredit als einen variabel verzinsten Kredit anbieten. Das bedeutet, dass das Kreditinstitut jederzeit das Recht hat, den Kreditzins an aktuelle Veränderungen am Markt anzupassen. Aufgrund dieser zwei unterschiedlichen Varianten beim Wohnkredit sollten Sie sich unbedingt informieren, ob ein variabel verzinster Kredit oder der Wohnkredit mit Zinsfestschreibung die bessere Finanzierungsform darstellt.

Wie viel Eigenkapital benötigt man bei einem Wohnkredit?

Bei der Immobilienfinanzierung ist prinzipiell auch eine Vollfinanzierung möglich. Dabei werden die gesamten Kosten für die Immobilie über den Kredit abgedeckt. Solche Wohnkredite gelten bei Banken aber als risikoreicher, daher werden in der Regel Zinsaufschläge fällig. Zudem legen die Banken bei der Kreditvergabe den Kaufpreis beziehungsweise den Marktwert zugrunde – die sogenannten Kaufnebenkosten bleiben dabei oft unberücksichtigt und müssen dementsprechend zusätzlich gezahlt werden.

Die Nebenkosten setzen sich aus den Rechtsanwalts-/Notarkosten und Grundbuchgebühren, einer möglichen Provision für den Makler und der Grunderwerbsteuer zusammen. Wollen Sie also ein Haus für 200.000 Euro kaufen, müssen Sie mit Nebenkosten von rund 19.000 Euro rechnen, die Sie in der Regel auch nicht über den Immobilienkredit finanzieren können.

Generell ist es bei einem Wohnkredit aber immer sinnvoll, nicht nur die Nebenkosten über das Eigenkapital abzudecken, da die Banken bei einer Vollfinanzierung für das höhere Risiko auch höhere Zinsen verlangen. Ein Kreditnehmer, dessen Bonität etwa wegen fehlender Eigenmittel nur als "ausreichend" bewertet wird, muss mit Zinsaufschlägen von 0,25 bis 1 Prozentpunkten rechnen.

Bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro und einer Laufzeit von 20 oder 30 Jahren kommen durch diesen Aufschlag mehrere tausend Euro zusätzliche Zinskosten zusammen. Zudem sollten Sie gerade in Zeiten niedriger Zinsen eine Vollfinanzierung gründlich durchrechnen und eher konservativ kalkulieren. Nach Ende der Zinsbindungsfrist kann sich das Zinsniveau nämlich durchaus stark nach oben verändert haben, was bei einer zu knappen Kalkulation zu Problemen bei der Rückzahlung der Anschlussfinanzierung führen kann.

Experten raten bei einem Immobilienkredit deshalb zu einer Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent. Dann fallen die Zinsaufschläge der Banken niedriger aus. Ein weiterer Vorteil bei dieser Variante ist der verkürzte Rückzahlungszeitraum, da Sie zum Beispiel bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent statt 200.000 Euro nur noch 160.000 Euro zurückzahlen müssen. Zudem verringert sich die Zinsbelastung deutlich.

Unter welchen Voraussetzungen wird der Wohnkredit vergeben?

Wohnkredite sind Immobilienfinanzierungen, die meistens eine lange Laufzeit haben und hohe Kreditsummen beinhalten. Daher sind die Banken dazu angehalten, zunächst die Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit, also die Bonität, des Kunden sehr genau zu überprüfen. Zur Beurteilung der Bonität lassen sich die Kreditgeber oftmals folgende Unterlagen einreichen:

  • Gehaltsnachweise
  • Einkommensteuerbescheide
  • Aufstellung von Sicherheiten
  • Eigenkapitalnachweis
  • Kontoauszüge der letzten drei Monate

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die wichtigsten Voraussetzungen für den Erhalt eines Wohnkredites darin bestehen, dass Sie einer regelmäßiger nachgehen, sich nicht mehr innerhalb der Probezeit befinden und zudem kein negativer Eintrag in einer Auskunftei besteht. Ferner gehen immer mehr Banken dazu über, eine Mindesteigenkapitalquote zu fordern, die zumindest die beim Kauf oder Bau der Immobilie anfallenden Nebenkosten abdecken sollte.

Auf welche Konditionen beim Wohnkredit Vergleich achten?

Da es zahlreiche Banken in Österreich gibt, die einen Wohnkredit zur Verfügung stellen, sollten Sie vor der Aufnahme einer Finanzierung einen Vergleich durchführen. Beim Gegenüberstellen der Angebote steht der Kreditzins, also der zu zahlende Zinssatz, meistens als mit Abstand größter Kostenfaktor im Fokus. Diesbezüglich sollten Sie wissen, dass es eine Reihe von Faktoren gibt, die sich auf den Kreditzins auswirken können. Dazu gehören vor allem:

  • Kreditsumme
  • Laufzeit bzw. Fixzins
  • Eigenkapitalquote
  • Bonität
  • Leitzins

Aufgrund dieser verschiedenen Faktoren ist es empfehlenswert, dass Sie einen erfahrenen Experten für Immobilienfinanzierungen wie die Interhyp damit beauftragen, die besten Angebote zu finden. Interhyp ist Marktführer und dadurch eine große Übersicht über die Angebote und kann so innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Wohnkredite miteinander vergleichen.

Neben den Kreditzinsen sollten Sie beim Vergleich noch auf weitere Konditionen achten, wie zum Beispiel Sondertilgungen. Manche Banken bieten diese - zumindest bis zu einem bestimmten Limit pro Jahr - sogar kostenfrei an. Bei anderen Kreditgebern hingegen müssen Sie bei einer Sondertilgung davon ausgehen, dass Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Daher lohnt sich ein Vergleich der Angebote auch hinsichtlich dieser Kondition, falls Sie den Kreditbetrag nicht direkt nach Zurverfügungstellung durch die Bank abrufen.

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