Eigentumswohnung finanzieren

Eigentumswohnung finanzieren

Finanzierung einer Eigentumswohnung - das sollten Sie beachten

Neben einem Haus entscheiden sich zahlreiche Menschen in Österreich dafür, alternativ eine Eigentumswohnung zu erwerben. Diesbezüglich gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Es ist etwas anderes, ob Sie Eigentümer einer einzelnen Wohnung oder einer gesamten Immobilie werden. Trotzdem gibt es in beiden Fällen auch einige Gemeinsamkeiten, die Sie insbesondere bezüglich der Baufinanzierung kennen sollten.

Eigentumswohnung als Investment oder zum darin Wohnen

Die Eigentumswohnung ist zunehmend bei Anlegern beliebt, denn es handelt sich dabei um ein - vor allem finanziell - überschaubares Vorhaben. Dies trifft zumindest im direkten Vergleich mit einem Ein- oder Mehrfamilienhaus zu. Dennoch haben sich auch die Preise für Eigentumswohnungen in den vergangenen Jahren in Metropolen wie Wien oder Innsbruck deutlich erhöht. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass Eigentumswohnungen einen Kaufpreis von deutlich über 100.000 Euro haben. Jedoch gibt es teilweise große Unterschiede, denn auch bei einer Eigentumswohnung ist vor allem die Lage entscheidend.

Zudem existieren weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen, insbesondere:

  • Baujahr der Immobilie / Wohnung
  • Zustand der Eigentumswohnung
  • Grundlegende Infrastruktur
  • Stadtteil bzw. Mikrolage

Bevor Sie sich nach einer passenden Eigentumswohnung umsehen, sollten Sie zunächst prüfen, über welches Budget Sie überhaupt verfügen können.

Ermitteln Sie ihr frei verfügbares Einkommen

Manche Kaufinteressenten wissen nicht genau, wie sie ihr Budget ermitteln sollen, welches zum Kauf der Eigentumswohnung verfügbar ist. Im Grunde ist es allerdings ganz einfach. Im ersten Schritt haben Sie nichts weiter zu tun, als Ihre regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen. Dies funktioniert mit einer sogenannten Einnahmen- und Ausgabenrechnung. Wenn der Saldo positiv ist, Ihr Einkommen Ihre Ausgaben also übersteigt, ist dies bereits ein gutes Zeichen und vor allem zwingende Voraussetzung dafür, dass Sie überhaupt an eine Immobilienfinanzierung denken können.

Das frei verfügbare Einkommen ist gleichzeitig die Grenze, wie hoch die spätere Darlehensrate maximal sein darf. Wenn Sie beispielsweise über ein monatlich frei verfügbares Einkommen in Höhe von 1.200 Euro verfügen, sollten Sie unter Berücksichtigung eines Sicherheitspuffers maximal 1.000 Euro davon als Darlehensrate ansetzen. Auf dieser Grundlage können Sie unter Einbezug der Bauzinsen und der Laufzeit ermitteln, welche Darlehenssumme Sie sich leisten können. Beachten Sie allerdings, dass neben dem Kaufpreis der Eigentumswohnung für gewöhnlich auch die Kaufnebenkosten finanziert werden müssen.

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Gesamten Finanzierungsbedarf ermitteln

Der Kaufpreis der Eigentumswohnung ist nur ein Faktor, um den gesamten Finanzierungsbedarf zu ermitteln. Wie zuvor bereits erwähnt, müssen Sie in der Regel auch die Kaufnebenkosten finanzieren. Allerdings können Sie, falls vorhanden, natürlich Eigenkapital mit in die Baufinanzierung einrechnen. Auf Grundlage dieser Elemente errechnet sich der Gesamtfinanzierungsbedarf, also die Höhe des Kredites, den Sie von Ihrer Bank benötigen, wie folgt:

Kaufpreis + Kaufnebenkosten - Eigenkapital = Fremdfinanzierungsbedarf

Angenommen, der Kaufpreis der Eigentumswohnung, für die Sie sich gerne entscheiden möchten, beträgt 150.000 Euro. Hinzu kommen Kaufnebenkosten in Höhe von 20.000 Euro. Auf der anderen Seite verfügen Sie über Eigenkapital in Höhe von 30.000 Euro. Daraus resultiert, dass Sie einen Fremdfinanzierungsbedarf in Höhe von 140.000 Euro haben, den Sie zum Beispiel über einen Baukredit der Bank decken können.

Passende Eigentumswohnung finden

Nachdem Sie wissen, wie hoch Ihr Budget ist, können Sie sich nun auf die Suche nach der für Sie passenden Eigentumswohnung machen. In dem Zusammenhang ist es empfehlenswert, dass Sie sich zunächst über die Preise für Eigentumswohnungen in der Stadt informieren, in der Sie die Wohnung suchen. Dabei ist es aktuell so, dass Eigentumswohnungen in den größeren Städten, beispielsweise in Wien oder Graz, erheblich teurer als im ländlichen Bereich sind. Die Quadratmeterpreise schwanken deutlich und können sich durchaus zwischen 800 und mehreren Tausend Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bewegen.

Bei einer Eigentumswohnung kommt als Besonderheit hinzu, dass Sie fast immer in unmittelbarer Nähe zu Ihren Nachbarn wohnen. Zudem können Sie Entscheidungen nicht alleine treffen, sondern normalerweise finden Abstimmungen innerhalb der Eigentümergemeinschaft statt. Daher sollten Sie sich einige Unterlagen zur jeweiligen Eigentumswohnung zeigen lassen, insbesondere:

  • Protokoll der letzten Eigentümerversammlungen
  • Teilungserklärung nebst Grundbuchauszug
  • Hausordnung
  • Vereinbarung über die Nutzung gemeinschaftlichen Eigentums, beispielsweise Tiefgarage

Ebenfalls wichtig ist, dass Sie sich über die letzten Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen informieren, denn als zukünftige Maßnahmen sind Sie als Teil der ein Eigentümergemeinschaft finanziell stets beteiligt. In dem Zusammenhang ist es hilfreich, wenn Sie sich mit anderen Eigentümern unterhalten.

Die passende Finanzierung zur Wunsch-Eigentumswohnung finden

Nachdem Sie die vorherigen Tipps gesehen haben und so im Idealfall Ihre Wunsch-Eigentumswohnung finden, geht es nun darum, eine möglichst günstige Immobilienfinanzierung ausfindig zu machen. Eine große Hilfe kann in dem Zusammenhang ein Online-Rechner sein, mit dem Sie zahlreiche Darlehensangebote miteinander vergleichen. Ideal geeignet sind Rechner, die von Interhyp zur Verfügung gestellt werden. Diese dienen nämlich zum einen als Zins- oder Budgetrechner und bieten gleichzeitig zum anderen die Möglichkeit, dass Sie sich einen Überblick über interessante Finanzierungsangebot verschaffen können.

Richtige Zinsbindung ist mit entscheidend

Zur passenden Finanzierung der Eigentumswohnung gehört auch, dass Sie die richtige Zinsbindung wählen. Innerhalb der aktuellen Niedrigzinsphase es ist relativ einfach, denn hier entscheiden Sie sich am besten für eine möglichst langfristige Zinsbindung. In aller Regel werden Sie den Immobilienkredit als Annuitätendarlehen in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass sich die Rate aus den Zinsen und der Tilgung zusammensetzt, wobei der Tilgungsanteil im Laufe der Jahre einen immer größeren Anteil an der Gesamtrate hat. Im Idealfall handelt es sich sogar um ein Volltilgerdarlehen. Dann sind die gesamte Rückzahlungsdauer und die Zinsfestschreibung vom Zeitraum her identisch. Das hat für Sie den Vorteil, dass es später kein Zinsänderungsrisiko mehr gibt.

Eigentumswohnung auch als Investition beliebt

Eine Eigentumswohnung müssen Sie keineswegs nur dazu nutzen, um selbst darin zu leben. Alternativ stellen Eigentumswohnungen, insbesondere in den größeren Städten, mittlerweile attraktive Investitionsmöglichkeiten dar. Allerdings ist meistens auch dann eine Finanzierung vonnöten, denn nur selten können Summen im sechsstelligen Bereich bar bezahlt werden. Unabhängig davon, ob Sie die Eigentumswohnung selbst nutzen oder vermieten möchten, sollten Sie eine kompetente und unabhängige Beratung in Anspruch nehmen.

Eine solche Beratung bietet Interhyp an, zumal das Unternehmen schon viele Jahre Erfahrungen am Markt vorweisen kann. Die Experten vergleichen Darlehensangebote von mehr als 400 Kreditgebern. Darüber hinaus beinhaltet der umfangreiche Service, dass relevante Fördermöglichkeiten überprüft werden. Dies führt dazu, dass Sie sicher sein können, eine optimal auf Sie zugeschnittene Baufinanzierung in Anspruch zu nehmen.

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