Immobiliensuche mit Makler - das sollten Sie wissen

In Österreich ist es heutzutage gängig, dass in Verbindung mit der Suche nach der passenden Immobilie häufig ein Makler beauftragt wird. Oft geschieht dies seitens des Verkäufers, der sich dadurch erhofft, seine Immobilie zu einem guten Preis und möglichst schnell zu veräußern. Aber auch Immobilien-Interessenten, die nach dem passenden Objekt suchen, können selbstverständlich einen Immobilienmakler beauftragen. Da es zwischen den Maklern definitiv mehrere Unterschiede gibt, ist es wichtig, einen Vergleich vorzunehmen.

Immobiliensuche

Wie finde ich den besten Makler: eine Übersicht

Die Immobiliensuche hat mehrere Vorteile, wenn sie über einen Makler vorgenommen wird. Dies gilt allerdings lediglich unter der Voraussetzung, dass es sich um einen guten und qualifizierten Makler handelt. Die Auswahl fällt nicht unbedingt leicht, denn es gibt eine sehr große Anzahl von Maklern, die am Markt tätig sind. Daher ist es für Kunden wichtig, zumindest einige Punkte zu kennen, anhand derer sich gute von weniger guten Immobilienmaklern unterscheiden lassen, nämlich:

  • Qualifikationen
  • Referenzen
  • Leistungsumfang
  • Vorgehensweise durch den Makler
  • Maklervertrag
  • Höhe der Maklerprovision

Auf diese einzelnen Punkte möchten im Folgenden etwas näher eingehen und Ihnen dabei erläutern, worauf Sie jeweils achten sollten und was es bezüglich der entsprechenden Kategorie Wissenswertes zu erfahren gibt.

Qualifikationen des Maklers abfragen

Der Abruf der Qualifikationen und deren Nachweis durch den Makler ist deshalb wichtig, weil der Beruf des Immobilienmaklers nicht in dem Sinne geschützt ist, als dass sich nur eine Person Makler nennen dürfte, die eine bestimmte Ausbildung oder Qualifikation hat. Lediglich der sogenannte Sachkundenachweis ist verpflichtend. Er sagt allerdings nicht zwangsläufig etwas darüber aus, ob der Makler wirklich qualifiziert und gut auf seinem Gebiet ist. Daher sollten Sie beim Vergleich der Makler darauf achten, ob der Immobilienmakler Qualifikationen nachweisen kann, wie zum Beispiel eine Ausbildung als Immobilienkaufmann oder ein abgeschlossenes Studium in dem Bereich, wie zum Beispiel in der Rubrik Immobilien-Management.

Nach Referenzen des Immobilienmaklers fragen

Neben den Qualifikationen ist es ein weiteres Hilfsmittel, wenn Sie auf der Suche nach dem passenden und möglichst qualifiziertesten Makler nach vorhandenen Referenzen fragen. Sollte der Immobilienmakler schon mehrere Jahre am Markt aktiv sein, müssen solche Referenzen definitiv vorliegen. Zu nennen sind insbesondere abgeschlossene Projekte, im Rahmen derer eine oder mehrere Immobilien durch den Makler erfolgreich vermittelt wurden. Manche Immobilienmakler spezialisieren sich sogar auf bestimmte Objekte, wie zum Beispiel Villen oder Eigentumswohnungen und können diesbezüglich mehrere Referenzen vorlegen.

Leistungsangebot: Inhalte erfragen

Auf der Suche nach einem geeigneten Makler ist es ebenfalls empfehlenswert, dass Sie sich vorab über den Umfang des Leistungsangebotes informieren. Manche Makler bieten lediglich das Erstellen eines Expose und die Durchführung eventueller Besichtigungen an, während das Leistungsangebot anderer Makler wesentlich umfangreicher ist und zum Beispiel die folgenden Maßnahmen und Aktionen beinhaltet:

  • Erstellen eines Expose
  • Anzeigen schalten (sowohl offline als auch online)
  • Stetige Kontaktmöglichkeit mit dem Kunden
  • Durchführen von Besichtigungen
  • Erstellen des Miet- oder Kaufvertrages
  • Betreuung in Verwaltungsangelegenheiten

In dem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, in welchen Schritten der Makler vorgehen wird, um die entsprechenden Käufer, Verkäufer, Mieter oder Vermieter zu finden. Daher sollten Sie danach fragen, wie der Makler üblicherweise in der Praxis vorgehen wird.

Auf die Bestandteile des Maklervertrages achten

Haben Sie sich für einen Makler entschieden, wird in der Regel ein Maklervertrag geschlossen. Dabei gibt es ebenfalls einige Punkte zu beachten, wie zum Beispiel die genaue Beschreibung des Objektes mit Angabe der Wohnfläche, der einzelnen Zimmer sowie eventuelle Sonderausstattung. Ferner sollte der Maklervertrag keine allzu lange Laufzeit haben, den Tätigkeitsumfang des Immobilienmaklers genau beschreiben und selbstverständlich eine klare Aussage dazu machen, wie hoch die Maklerprovision ist und unter welchen Voraussetzungen diese fällig wird. Wichtig ist zum Beispiel, dass Sie dem Immobilienmakler nicht ungewollt einen sogenannten Alleinauftrag erteilen. Dies würde nämlich bedeuten, dass Sie keinen weiteren Makler beauftragen dürften, sondern sich ausschließlich an diesen einen Immobilienmakler wenden.

Maklerprovision als größter Nachteil der Immobiliensuche mit Makler

Der Immobilienmakler bietet zahlreiche Leistungen und ermöglicht es dem Käufer oder Verkäufer, Zeit und Aufwand einzusparen. Dies sind die wesentlichen Vorteile, welche der Service eines Immobilienmaklers beinhaltet. Der große Nachteil ist auf der anderen Seite die Maklerprovision, die bei einer erfolgreichen Vermittlung fällig wird. Daher sollten Sie beim Vergleich der Immobilienmakler auch auf die Höhe dieser angedachten Provision achten. Dabei ist auch zwischen der Innen- und der Außenprovision zu unterscheiden.

Bei der Innen-Provision handelt es sich um die sogenannte Verkäufer-Provision, die dann fällig wird, wenn das Objekt veräußert wird und der Verkäufer diese entsprechende Provision zahlen muss. Die Außenprovision ist demgegenüber die Provision die seitens des Käufers nach einer erfolgreichen Vermittlung der Immobilie zu zahlen ist. Oftmals gibt es eine sogenannte Mischprovision, im Rahmen derer sich Käufer und Verkäufer die fällige Maklerprovision teilen. Auf jeden Fall vermeiden sollten Sie eine doppelte Provisionszahlung. Dazu kann es insbesondere in den Großstädten des Landes kommen, wenn nämlich verschiedene Immobilienmakler gleichzeitig versuchen, ein und dasselbe Objekt zu vermitteln.

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